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	<title>diskurs</title>
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		<title>über persönliche daten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[i want my data. ich will einen service der meine persönlichen daten verknüpft und schön zusammenfasst. ich produziere ständig daten. browserhistory. clicks. tweets und sonstige posts. gps-standort. photos mit geotags. die liste ist fast unendlich erweiterbar. warum ist es so verdammt mühsam, an diese daten zu gelangen? ich wünschte mir quasi eine mylife-app ;) mapme macht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=243&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>i want my data. ich will einen service der meine persönlichen daten verknüpft und schön zusammenfasst. ich produziere ständig daten. browserhistory. clicks. tweets und sonstige posts. gps-standort. photos mit geotags. die liste ist fast unendlich erweiterbar. warum ist es so verdammt mühsam, an diese daten zu gelangen? ich wünschte mir quasi eine mylife-app ;)</p>
<p><a href="http://mapme.at" target="_blank">mapme</a> macht das schon ziemlich gut, sollte aber unbedingt ausgebaut werden (sprich mehr verbindungen zu verschiedensten plattformen), an usabilty feilen und schneller werden. kennt jemand andere angebote?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/243/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/243/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=243&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>über baecker, medien und epochen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 22:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[ich hab letzten frühling das erste mal von dirk baecker gehört und war gleich begeistert von seinen thesen zur nächsten gesellschaft. ich hab mir dann sein buch &#8222;studien zur nächsten gesellschaft&#8220; gekauft und versucht, mich etwas in der materie zu vertiefen. das ist mir nur teilweise gelungen, da baecker auf vielem aufbaut, wovon ich nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=197&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab letzten frühling das erste mal von dirk baecker gehört und war gleich begeistert von seinen thesen zur nächsten gesellschaft. ich hab mir dann sein buch &#8222;studien zur nächsten gesellschaft&#8220; gekauft und versucht, mich etwas in der materie zu vertiefen. das ist mir nur teilweise gelungen, da baecker auf vielem aufbaut, wovon ich nicht viel verstehe. das empfinde ich als nicht weiter schlimm, ich soll ja auch <a href="http://adrianoesch.wordpress.com/2011/11/22/uber-intrinsische-motivation-naturliche-lernprozesse-und-aufklarung/">anreize haben, weiter zu lernen</a> ;)</p>
<p>jedenfalls versuche ich trotz wissenslücken, die neuen happen möglichst gut zu verdauen, sprich in mein vorwissen einzubetten. es hat sich dabei ein kritikpunkt an baeckers thesen herauskristalliert, den ich im folgenden versuchen werde zu beschreiben. (<a href="http://blog.markdot.com/bullshit-%E2%80%93-oder-warum-ich-eigentlich-nie-an-wahlen-und-abstimmungen-teilnehme/">ist es legitim</a>, eine kritik zu äussern, ohne vollständiges verständnis eines gegenstandes? vielleicht ist es kein kritikpunkt, sondern mehr eine frage oder einfach eine andere sichtweise.)</p>
<p>baecker skizziert eine unterteilung der gesellschaftsgeschichte in abhängigkeit der kommunikation innerhalb der gesellschaft. er meint, eine verbale stammesgesellschaft, eine antike schriftgesellschaft und eine moderne buchdruckgesellschaft zu erkennen (die ausdrücke stammen von ihm). der fokus seiner studien liegt nun auf der these, dass wir im übergang zu einer neuen gesellschaftsform stecken, aufgrund neuartiger kommunikation mit computern. es erscheint mir plausibel, dass gesellschaftsstrukturen stark von der kommunikation innerhalb einer gesellschaft abhängen, da kommunikation ja genau das zwischeneineinander darstellt. was mich hingegen stört, ist der bruch zwischen der antiken schriftgesellschaft und der modernen buchdruckgesellschaft. er passt nicht wirklich zu den anderen brüchen.</p>
<p>miteinher geht eine mühe mit der ungenauen verwendung des begriffs medium/medien. als medium kann sehr vieles betrachtet werden. man unterscheidet z.b. zwischen verschiedenen modalitäten, also visuellen medien wie zeitungen, magazinen oder fernseher und audio-medien wie radio, podcasts und dergleichen. gleichzeitig kann auch sprache selbst als medium betrachtet werden, da sie als vermittelndes konstrukt genau diese rolle einnimmt. sprache als medium kann also gleichzeitig durch viele modalitäten und medien vermittelt werden, womit wir beim problem sind. der begriff medium/-ien unterscheidet nicht zwischen dem übermittler von sprache (zeitung, bücher, tv, video etc.), und dem zu übermittelnden konstrukt an sich, also der sprache. korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege.</p>
<p>zwischen der verbalen stammesgesellschaft zur schriftgesellschaft besteht ein klarer bruch, der sich u.a. auch in einer unterschiedlichen modalität zeigt. das bis anhin nur gesprochene und somit füchtige wort konnte auf einmal visuell festgehalten werden. sprache wurde dadurch von der lokalen und zeitlichen präsenz einer person gelöst. erst durch die erfindung der schrift war es zum beispiel möglich irgendeine art codex als allgemeingültiges regelgebäude aufzubauen, welches an mehreren orten zeitgleich geltung hatte, und sich mehrere personen darauf berufen konnten. ich meine verbale organisationsstrukturen noch in institutionen wie der familie oder mafia (mehr die stereotype form) zu erkennen.</p>
<p>vergleichen wir diesen bruch in der kommunikation mit dem &#8211; laut baecker &#8211; darauf folgenden, dem eintritt in die moderne buchdruckgesellschaft, sehe ich auf verschiedenen ebenen keine dermassen einschneidende veränderung. der buchdruck war vorallem ein quantitativer bruch aber kein qualitativer. ich möchte damit nicht sagen, dass die gesellschaft dadurch keine veränderung erfahren hatte (siehe z.b. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benedict_Anderson#Die_Rolle_der_.E2.80.9Eweltlichen.E2.80.9C_Sprachen_und_des_kapitalistischen_Buchdrucks">benedict anderson</a>), sondern nur, dass veränderungen nicht auf einen qualitativen bruch in der kommunikation zurückzuführen sind. ich meine mit der griechischen demokratieform auch eine bereits relativ ähnliche gesellschaftsstruktur zu erkennen, wie wir sie heute kennen. der nächste wechsel, also laut baecker von der modernen buchdruckgesellschaft zur nächsten computergesellschaft zeigt wieder qualitative merkmale. durch die binäre encodierung aller digitalen inhalte kommunizieren wir ja eigentlich nur noch in nullen und einsen. es handelt sich somit wieder um einen qualitativen bruch mit der vergangenheit.</p>
<p>eine weitere eigenschaft, die mich vermuten lässt, dass die moderne buchdruckgesellschaft keine eigene epoche darstellen sollte, lässt sich aus der obigen argumentation ableiten. ich habe vorhin meine schwierigkeit mit dem begriff des medium/der medien beschrieben. wenn man sprache als medium versuch zu beschreiben, könnte man &#8211; so glaube ich &#8211; sagen, sprache ist träger von semantik und syntax. vereinfacht gesagt, sprache ist das medium von sinn und dessen zusammenhängen. es ist eine abstrakte art von kommunikation, da ein laut wie &#8222;feuer&#8220; nichts mit dem eigentlichen feuer zu tun haben muss. nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_de_Saussure">de saussure</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signifikat">signifié </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signifikant">signifiant </a>sind nicht per se verbunden. wir halten fest, sprache ist eine abstrakte art der kommunikation. könnte man nun nicht weiter behaupten, dass die schrift das medium der verbalen sprache ist? also als eine art medium des mediums ein meta-medium? die visuellen <em>symbole</em> verweisen immer zuerst auf ein verbales gebäude und erst dann auf die dahinter liegende semantik. jedes kind (gibt es ausnahmen? autisten?) lernt als erstes sprechen und erst später lernt es, grapheme mit phonemen zu verknüpfen. auch hier wird erkennbar, dass grapheme primär träger von phonemen sind. es handelt sich also bei der erfindung der schrift um einen neuen grad der abstraktion. de saussure nennt die schrift<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphem#Lautsprache:_Analogbildung_zu_Phonem"> laut wiki</a> als sekundär. diese interpretation ist jedoch nicht unumstritten. betrachtet man die epoche der buchdruckgesellschaft unter diesen aspekten, zeigen sich keinerlei unterschiede zur antiken schriftgesellschaft. es spielt keine rolle, ob ich es mit einem von hand beschriebenen pergament zu tun habe oder mit einem von bleibuchstaben bedrucktes blatt papier. die art der kommunikation verändert sich dadurch nicht grundlegend. baecker nennt als typisches phänomen in der buchdruckgesellschaft auch die <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/und-wenn-es-theoretisch-mal-hakt-wird-er-einfach-brillant-1493580.html">balancierung von widersprüchlichem</a>, ebenfalls ein quantitatives merkmal.</p>
<p>mit blick auf die computergesellschaft können wir hingegen wieder einen klaren wechsel feststellen. der computer simuliert uns zwar ein schriftbild, abstrahiert dieses jedoch in einen binären code, womit wir wieder einen qualitativen bruch interpretieren können. wenn man mir folgen möchte, kann man wieder einen höheren grad an abstraktion feststellen. durch die binäre encodierung wird ein digitaler speicher zum träger von schrift, welches laut obiger argumentation ein träger der verbalen sprache ist. daraus folgernd handelt es sich beim computer dementsprechend um ein meta-meta-medium. um sprache verstehen zu können, muss man die regeln derselben kennen. um schrift lesen zu können, muss man vom visuellem abbild auf verbales artikulieren schlussfolgern können, und um mit computer kommunizieren zu können, muss dieser einen binären code umwandeln, also die konventionen dieses codes kennen. was hier neu hinzukommt, ist, dass wir einen helfer brauchen, der durch anwendung eines gespeicherten codes einen binären strang in ein für uns lesbares schriftbild umwandeln kann. dass binäre stränge jedoch noch viel mehr zulassen, als bloss schrift zu übermitteln, muss wohl niemandem erklärt werden. oder wie thorsten breustedt <a href="http://www.thorstena.de/?p=4439">es kürzlich fomuliert hatte</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn es um Microcontent im Netz geht, reden wir bei weitem nicht nur über das, was in einen Text gegossen wurde, und sei er auch noch so kurz wie ein Twitter-Tweet: Wir reden auch über YouTube-Videos, Infografiken, Fotos und eben LOLcats. Kurz, wir reden mit Downes von einer <strong>neuen Sprache in einem neuen, digitalen Umfeld</strong>, die aus einem «post-linguistischen Vokabular» besteht.&#8220; (hervorhebung von mir)</p></blockquote>
<p>wer sich dafür interessiert, wie kommunikation in digitalien in ferner zukunft aussehen könnte, dem kann ich <a href="http://jaronlanier.com/">jaron lanier </a>empfehlen, der sich mit konstrukten wie der &#8222;<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,580369,00.html">post-symbolischen kommunikation</a>&#8220; auseinandersetzt. die kommunikation mit computer ist in einer weiteren hinsicht ein neues phänomen. während der mensch in den stadien der verbalen und schriftlichen kommunikation alle konventionen selbst erlernen musste (peter kruse würde von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mustererkennung">mustererkennung </a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=m3QqDOeSahU&amp;feature=player_detailpage#t=119s">sprechen</a>), übernimmt neu ein grossteil der enkodierung eine maschine. ich bin versucht, diese neuartigkeit im kontext der evolution zu sehen und als eine art mentales werkzeug zu betrachten, auch wenn sich dadurch zuzeit mehr fragen ergeben, als sich alte beantworten lassen. wie das werkzeug, welches physische arbeit erleichtert, stellt neu der computer eine hilfe für mentale prozesse dar (siehe post-scriptum). die digitale encodierung ermöglicht die lokale und temporale omnipräsenz jeder person auf verbaler und visueller ebene. die auswirkungen dieser neuartigen kommunikation wird meiner meinung nach krass unterschätzt.</p>
<p>wir leben in interessanten zeiten ;)</p>
<p>PS: die differenzierung der epochen nach dem kriterium der abstraktheit scheint mir noch aus einem anderen grund sinnvoll. ich sehe die möglichkeit zu abstrahieren als eine ur-menschliche eigenschaft. vergleichen wir die problem-löse-strategien zwischen menschen und primitiveren lebewesen, wird ersichtlich, dass menschen aufgrund der möglichkeit zu abstrahieren, eine menge<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Problem_solving#Problem-solving_techniques"> problemlösestrategien</a> entwickelt haben. primitivere lebewesen bleibt oftmals nur die trial-and-error-strategie. ich weiss von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ySMh1mBi3cI">ausnahmen bei primaten</a>, aber die stehen evolutionsgeschichtlich bekanntlich auch relativ nahe an den hominiden und ihnen wird auch eine relativ hohe kognitive kapazität zugesprochen. (wer will, kann auch die evolution als trial-and-error-strategie betrachten). steht jedoch ein erwachsener mensch vor einem problem, kann er verschiedene lösungsansätze im kopf durchgehen, sie quasi simulieren. er kann analogieschlüsse ziehen etc. und muss nicht alle potentiellen strategien ausführen, sondern kann sich deren ausgang vorstellen, und sich dann für die sinnvollste entscheiden. (die meisten) tiere können das nicht. könnte es nun nicht sein, dass durch die erfindung des computers neuerdings ein viel grösseres mass an potentiellen lösungswegen simuliert werden kann, eben weil wir mit dem computer einen höheren grad an abstraktion &#8222;erfunden&#8220; haben? dazu mehr in einem nächsten post.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/197/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=197&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>über liquid democracy, piraten und verantwortung</title>
		<link>http://adrianoesch.wordpress.com/2011/12/08/uber-liquid-democracy-piraten-und-verantwortung/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[random]]></category>

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		<description><![CDATA[ein kurzer gedanke. offensichtlich musste @afelia gestern einiges erdulden. sie hat sich entschieden die an sie gewandte kritik mit ihrer antwort zu veröffentlichen, was dann von ziemlich vielen verlinkt wurde, und so auch mich erreichte. ich finde diesen nachrichtenaustausch ziemlich interessant, da er uns zeigt, wieso direkte demokratie eben doch ein ideal ist und wie liquidfeedback [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=206&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein kurzer gedanke.</p>
<p>offensichtlich musste <a href="http://twitter.com/#!/Afelia" target="_blank">@afelia</a> gestern einiges erdulden. sie hat sich entschieden die an sie gewandte <a href="http://pastebin.com/eFbtWK63" target="_blank">kritik mit ihrer antwort zu veröffentlichen</a>, was dann von ziemlich vielen verlinkt wurde, und so auch mich erreichte. ich finde diesen nachrichtenaustausch ziemlich interessant, da er uns zeigt, wieso direkte demokratie eben doch ein ideal ist und wie liquidfeedback verantwortung umverteilt.</p>
<p>doch von anfang an. was war die kritik? ein gewisser B. war von der &#8222;art&#8220; wie @afelia sich in der tagesschau präsentierte nicht ganz &#8211; sagen wir einmal &#8211; überzeugt. und dieses BGE-zeugs sei doch alles &#8222;revoluzzerscheiss&#8220;. ich nehm an, dass viele leute und institutionen, die in der öffentlichkeit positionen beziehen solche kritik einstecken müssen. bei <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/index.html">extra3</a> werden beispielsweise auch immer wieder amüsante leserbriefe in z.t. ähnlichem tonfall vorgelesen. was extra3 und andere persönlichkeiten jedoch nicht können, ist antworten, wie&#8217;s @afelia getan hat. sie listet drei punkte auf, ich möchte hier jedoch nur auf den 2. verweisen, der da wäre:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn Sie das [eine andere Partei wählen] nicht wollen, können Sie gern an unserem Programm mitarbeiten und es verbessern, sofern Sie sich in der Lage sehen, auf persönliche Angriffe zu verzichten.&#8220;</p></blockquote>
<p>ich interpretiere das folgendermassen: wenn herrn B. das parteiprogramm nicht gefällt, dann ist das entweder seine eigene schuld, weil er seine ideen nicht eingebracht und für sie geworben hat, oder er wurde überstimmt, was hingegen seine kritik ins lächerliche ziehen würde, da er dann einfach ein schlechter verlierer wäre. durch liquidfeedback liegt die verantwortung der partei primär in den händen derer mitglieder, und nicht bei irgendwelchen politiker. liquidfeedback stellt eine <a href="http://adrianoesch.wordpress.com/2011/06/12/uber-den-sog-kontrollverlust/">entmachtung der politik</a> dar, was mit verantwortungsumverteilung einhergeht. das finde ich gut.</p>
<p>ich habe in einem <a href="http://sozialtheoristen.de/2011/11/07/die-roboter-kommen/#comment-2268" target="_blank">kurzen kommentarwechsel</a> mit <a href="http://twitter.com/#!/friiyo">stefan schulz</a> bereits mal aufgezeigt, dass die verantwortung ohnehin beim volk liegt, da dieses durch den wahlvorgang, gewisse personen ermächtigt, ihnen dadurch ihre macht legitimiert, diese machtspersonen jedoch keine realen konsequenzen zu tragen haben (und wenn, dann nur politische). das stellt ein ungleichgewicht dar. wer konsequenzen trägt, und verantwortung trägt, sollte auch mitbestimmen dürfen.</p>
<p>ich möchte einen weiteren vergleich ziehen. der <a href="http://twitter.com/#!/postdramatiker">postdramatiker</a> hat mal im intro <a href="http://postdramatiker.de/blog/2010/08/03/digitalokonomie-versus-nationalokonomie-erste-hypothese/">eines posts</a> geschrieben:</p>
<blockquote><p>&#8222;[Ich] stütze mich […] fürderhin auf verfügbare und vielleicht nicht immer den Ansprüchen genügende, digital vorliegende Quellen. Insbesondere Wikipedia – deren größter Nachteil darin besteht, dass alle, denen danach ist, Einspruch gegen die inhaltlich von mir aufgegriffenen oder zitierten Passagen zu erheben, daran mitarbeiten müssten, die Inhalte so aufzubereiten, dass ich daraus legitim und verlässlich ableiten kann. Der Vorteil: Sie können es.&#8220;</p></blockquote>
<p>mir gefiel diese passage so sehr, dass ich sie gleich als hinweis in mein <a href="http://adrianoesch.wordpress.com/about/">&#8222;about&#8220;</a> einfügte, natürlich mit verweis. im internet funktioniert vieles nach einem ähnlichen muster, wie liquidfeedback und wikipedia. dadurch, dass alle veröffentlichen können, dass alle an wikipedia mitarbeiten können, und dass alle an einem parteiprogramm mitwirken können, wird die verantwortung abgegeben bzw. umverteilt, womit dann alle gleichermassen in der pflicht sind. vielleicht ein bisschen pathetisch, und vielleicht auch ein wenig naiv/idealistisch, aber irgendwie so ist es doch?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/206/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/206/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=206&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>über journalismus, internet und NZZonline</title>
		<link>http://adrianoesch.wordpress.com/2011/11/29/uber-journalismus-internet-und-nzzonline/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[die nzz wird bald kostenpflichtig (wahrscheinlich im sinne einer navigationsgebühr nach dem modell der newyorktimes). dadurch kam für mich die frage auf, ob ich bereit wäre für das regelmässige navigieren durch die gefilden der nzz zu bezahlen. es folgt demnach eine begründung, wieso ich diese frage derzeit klar verneine, und wieso die nzz &#8211; stellvertretend [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=176&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die nzz wird bald kostenpflichtig (<a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002973.html" target="_blank">wahrscheinlich im sinne einer navigationsgebühr nach dem modell der newyorktimes</a>). dadurch kam für mich die frage auf, ob ich bereit wäre für das regelmässige <a href="http://www.neunetz.com/2011/02/11/loechrige-bezahlschranken-sind-navigationsgebuehren/">navigieren durch die gefilden</a> der nzz zu bezahlen. es folgt demnach eine begründung, wieso ich diese frage derzeit klar verneine, und wieso die nzz &#8211; stellvertretend für viele zeitungen &#8211; noch nicht in digitalien angekommen ist. ich möchte hier kein normativ aussprechen, sondern es geht um meine bereitschaft, für einen service zu bezahlen und mein subjektiver eindruck der nzzonline.</p>
<p>die frontseite der nzzonline zeigte heute (29/11/2011) um 15uhr folgende 6 hauptartikel der reihenfolge nach sortiert:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/massenmoerder_breivik_koennte_haftstrafe_entgehen_1.13456205.html" target="_blank">Massenmörder Breivik könnte Haftstrafe entgehen</a> &#8211; 163 words 1122 characters (angaben ohne titel) &#8211; no link</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wirtschaftskriminalitaet_20_liegt_im_trend_1.13457410.html" target="_blank">Wirtschaftskriminalität 2.0 liegt im Trend</a> &#8211; 743 words 4838 characters - no link</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/american_airlines_pleite_chapter_11_1.13456748.html" target="_blank">American Airlines ist pleite</a> &#8211; 311 words 2108 characters &#8211; no link</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/iranische_studenten_stuermen_britische_botschaft_in_teheran_1.13456793.html" target="_blank">Iranische Studenten stürmen britische Botschaft in Teheran</a> &#8211; 232 words 1616 characters &#8211; no link</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/verwechslung_fuehrte_offenbar_zu_nato-angriff_in_pakistan_1.13454929.html" target="_blank">Nato-Angriff vermutlich Falle der Taliban</a> &#8211; 540 words 3659 characters &#8211; no link</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/weiterer_helfer_der_zwickauer_neonazis_festgenommen_1.13454043.html" target="_blank">Weiterer Helfer der Zwickauer Neonazis festgenommen</a> &#8211; 606 words 4005 characters &#8211; 2 links</li>
</ul>
<p>es handelt sich dabei ausschliesslich um weiterverarbeitetes material (studien, zeitungsartikel &amp; agenturmeldungen). und einzig dem artikel zur wirtschaftskriminalität im internet, der auch der längste ist aber bei weitem nicht lang, attestiere ich eine art journalistische arbeit im sinne einer zusammenfassung <a href="https://www.pwc.ch/en/dyn_output.html?content.void=36812&amp;collectionpageid=4406&amp;containervoid=25682&amp;comefromcontainer=true" target="_blank">einer studie</a>. nzzonline zeigt mir also auf der frontpage (!) hauptsächlich inhalte von andern. und dafür soll ich bezahlen? in 5 von 6 artikeln gibt es keine links zu weiteren informationen. nur der artikel zu den zwickauer nazis verlinkt auf einen spiegel artikel und die leipziger volkszeitung. nzzonline geht also davon aus, dass das interesse der leser nach der lektüre ihrer reproduktion von oberflächlichen agenturmeldungen gestillt sei. falls sich ein leser wirklich für ein ereignis interessierte, soll er sich gefälligst selber um weiterführende quellen, hintergründe etc. kümmern.</p>
<p>und dafür soll ich bezahlen?</p>
<p>mein fazit dieser kleinen analyse. die priotitätensetzung der nzzonline zeigt mir, wie wichtig für sie oberflächliche auseinandersetzungen (oxymoron?) mit einem thema sind, nämlich so wichtig, dass sie alle auf die frontpage gehören. diese einstellung ist mit der meinigen nicht kongruent. ich bezweifle nicht, dass die nzz viele interessante artikel in petto hätte, aber wenn ich diese erst durch verlinkungen via twitter erreiche, dann sehe ich keinen sinn in einem zukünftigen abonnement.</p>
<p>wann begreifen journalisten endlich, dass ihr job nicht die reproduktion von inhalten ist. ihr job sollte es sein &#8211; und nun werde ich doch noch normativ &#8211; entweder inhalte zu kuratieren, sprich zu verlinken, oder inhalte zu produzieren. das internet ist bereits eine kopiermaschine, dafür braucht es keine (wo)men-power (oder human-power?). was es braucht, ist intelligente auseinandersetzung und analysen. eine freundin von mir, die bereits verschiedene praktika bei fernsehsender hinter sich hat, berichtete auf mein klagen, &#8222;only 13% of all news produced everyday is original&#8220; (konnte noch keine quelle finden, wird evt. nachgereicht).</p>
<p>ein weiteres beispiel. ein <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/zuerich_ist_die_stadt_mit_der_zweitbesten_lebensqualitaet_1.13452872.html" target="_blank">artikel über die hohe lebensqualität in zürich</a> war heute mittag meine wc-lektüre. es werden eine rangliste wiedergegeben und deren kriterien benannt. aber wo bleibt die hinterfragung, die kritik an der auswahl der kriterien? wo bleibt die begründung der unterschiedlichen lebensqualität? keine hintergründe, kein kontext. menschen sind an kausalzusammenhängen interessiert. jedes baby fragt sich, warum ein ball zu boden geht, wenn er in die luft geworfen wird. aber mit zusammenhängen hat&#8217;s die nzzonline wohl nicht so. natürlich weist auch dieser artikel keine einzige verlinkung auf. für einen solchen service bin ich niemals bereit, auch nur einen rappen zu bezahlen, denn würde mich so etwas interessieren, holte ich mir informationen von <a href="http://www.mercer.com/articles/quality-of-living-survey-report-2010" target="_blank">der quelle direkt</a>. und dass ich davon bescheid wüsste, dafür sorgen twitter und konsorten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/176/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/176/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=176&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>über intrinsische motivation, natürliche lernprozesse und aufklärung</title>
		<link>http://adrianoesch.wordpress.com/2011/11/22/uber-intrinsische-motivation-naturliche-lernprozesse-und-aufklarung/</link>
		<comments>http://adrianoesch.wordpress.com/2011/11/22/uber-intrinsische-motivation-naturliche-lernprozesse-und-aufklarung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[random]]></category>

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		<description><![CDATA[die schule, die institution des lernen und lehrens, steht unter dauerbeschuss. jeder meint es besser zu wissen, wie und was gelehrt werden sollte. lehrer machen immer etwas falsch (disclaimer: ich bin sohn und bruder von lehrpersonen). ich erkläre mir das dadurch, dass lehren und lernen grundpfeiler einer gesellschaft sind, sich die gesellschaft also stark dadurch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=154&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die schule, die institution des lernen und lehrens, steht unter dauerbeschuss. jeder meint es besser zu wissen, wie und was gelehrt werden sollte. lehrer machen immer etwas falsch (disclaimer: ich bin sohn und bruder von lehrpersonen). ich erkläre mir das dadurch, dass lehren und lernen grundpfeiler einer gesellschaft sind, sich die gesellschaft also stark dadurch definiert, was in den schulen gelehrt und gelernt wird. da ich ebenfalls ein interesse an den veränderungen unserer gesellschaft habe, möchte ich hier für eine neuausrichtung des lernprozesses plädieren. wie die meisten meiner texte, sind es visionen mit einer gewissen nähe an der utopie, dass soll mich jedoch nicht daran hindern argumente zu präsentieren.</p>
<div id="attachment_159" class="wp-caption alignnone" style="width: 614px"><a href="http://adrianoesch.files.wordpress.com/2011/11/bild-41.png"><img class="size-full wp-image-159" title="Bild 4" src="http://adrianoesch.files.wordpress.com/2011/11/bild-41.png?w=604&#038;h=389" alt="" width="604" height="389" /></a><p class="wp-caption-text">aus &quot;interest, learning and motivation&quot; von ulrich schiele. - http://www.psy.lmu.de/pe-en/study/curriculum/current_courses/1b/5_schiefele.pdf</p></div>
<p>ich beginne mit einem normativ. lernen sollte spass machen, d.h. lernen sollte intrinsisch motiviert sein. es gibt einen grossen haufen von <a href="http://scholar.google.ch/scholar?hl=de&amp;q=memory+emotion&amp;btnG=Suche&amp;lr=&amp;as_ylo=&amp;as_vis=0" target="_blank">forschung zum thema gedächtnis und emotionen</a>, wobei klar zu sein scheint, dass positive emotionen den lerneffekt stark begünstigen. daraus lässt sich ableiten, dass lernen u.a. auch interessengeleitet sein sollte (enjoyment etc.). wenn ich ein interesse befriedigen kann, wenn ich meine neugier ausleben darf, sind ebenfalls emotionen im spiel. aus eigener erfahrung kann ich berichten, dass ich es unglaublich erregend/befriedigend finde, einen sachverhalt plötzlich verstehen zu meinen.</p>
<p>die frage, ob man sich für etwas interessiert oder nicht, ist abhängig davon, welches und wieviel vorwissen man hat. nur wer neues mit altem wissen verknüpfen kann, wird verstehen können und nur wer lücken in einem netzwerk an vorwissen hat, wird sich für die schliessung dieser lücken interessieren. aus dieser einsicht möchte ich eine neue art des lernens vorschlagen. wir sollten chronologisch rückwärts lernen. denn was ist das erste wissen, welches ein kind erwirbt? es ist das hier und jetzt. kinder lernen zuerst einmal nur ihre umwelt kennen. in der entwicklungspsychologie wird  das exploratives verhalten genannt. wie alle menschen, versuchen auch kinder sich einen reim auf die welt zu machen. wir versuchen immer alles kausal zu erklären. weshalb sonst sollte es religionen geben, wenn nicht in der herstellung verschiedenster scheinbarer kausalzusammenhänge eine motivation läge. wir fragen uns immer und automatisch wieso etwas ist, wie es ist. auch kinder. und an diesem interesse der gegenwart sollte man ansetzten und die geschichte rückwärts erzählen, wie es dazu kam, wie es heute ist.</p>
<p>persönliches beispiel: geschichtsunterricht an den schulen. wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir in der 4. primarschule als erstes das thema steinzeit, danach bronzezeit usw. in der sekundarschule behandelten wir die ägypter und im gymnasium die zeit von der französischen revolution bis zum 2. weltkrieg. wieviel kann ein 4. klässler von der steinzeit verstehen, wenn er noch nicht einmal weiss, wer die römer waren? inwiefern sollen die ägypter in das vorwissen eines 7. klässlers eingebettet werden? ich erlebte geschichtsunterricht immer als surreal, quasi fiktional. diese welten hatten nie was mit meiner welt zu tun, wie auch? erst als wir mit der franzsösischen revolution anfingen, und ich danach das erste mal den einfluss napoleons auf die landmarken der schweiz bemerkte, konnte ich erstmals eine verknüpfung zur gegenwart machen. allmählich schlossen sich viele kleine lücken, aber die steinzeit ist mir bis heute nur sehr schwer zugänglich, schade eigentlich.</p>
<p>wäre es nicht viel sinnvoller, die geschichte rückwärts zu erzählen? also vielleicht mit der europäischen union zu beginnen, ewr das ganze zeugs, 2.wk. und so weiter und so fort. so würde sich das neue wissen, laufend in das bereits bestehende einbetten. man fragt sich doch automatisch, wie ist es denn zum 2. wk gekommen ist? automatisch und durch das befriedigen der natürlichen neugier, würde ich behaupten, würde die geschichte rückwärts aufgerollt. der lerneffekt und vorallem das verständnis wären dadurch um ein vielfaches grösser, eben weil das neue wissen laufend integriert werden könnte und immer ein bezug zur gegenwart bestünde. es wäre ein viel natürlicher lernprozess.</p>
<p>ein weiteres beispiel. ich lese zurzeit dirk baeckers &#8222;studien zur nächsten gesellschaft&#8220;. ich verstehe nur einen bruchteil, da ich über kein nennenswertes soziologisches grundwissen verfüge, mich aber vorallem durch blogs (mspro, kusanowsky, autopoiet) angefangen hab, für die herleitung seiner thesen zu interessieren. nun ist der nächste schritt für mich automatisch, george spencer-brown oder vielleicht luhmann zu lesen. jedenfalls stammt mein interesse aus der beobachtung und interaktion mit der gegenwart. wer sich mit der gegenwart auseinandersetzt wird automatisch in die vergangenheit geworfen. nur mit blick in die vergangenheit lässt sich die gegenwart erklären und die zukunft prognostizieren, natürlich beides nie absolut.</p>
<p>PS: ein pseudo-philosophischer zusatz: kant wird oftmals <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/restaurantfuehrer/wutbuerger_wohin_des_wegs_1.13292828.html" target="_blank">verkürzt zitiert</a>, dabei geht ein &#8211; meiner ansicht nach &#8211; wichtiger aspekt verloren. wie im verlinkten artikel, wird kant oft nur mit dem ersten satz seiner antwort auf die frage &#8222;was ist aufklärung&#8220; zitiert:</p>
<p>&#8222;<em>Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.&#8220;</em></p>
<p>somit werden die definitionen von unmündigkeit und selbstverschuldung plus seine forderung nach mehr mut weggelassen, die da wären:</p>
<p><cite>&#8222;<em>Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. </em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude"><em>Sapere aude</em></a><em>! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&#8220;</em></cite></p>
<p>ich frage mich, wie aufgeklärt ist unsere gesellschaft, wenn wir beachten, dass nach kant nur derjenige den ausgang aus der selbstverschuldeten unmündigkeit findet, der sich seines verstandes OHNE ANLEITUNG EINES ANDEREN bedient. wird in unseren lehrinstitutionen nicht genau die bedienung des verstandes geleitet? es bestünde doch gerade heute die möglichkeit den lernprozess eines schüler viel selbständiger und individueller zu gestalten.</p>
<p>forschungsartikel zum thema.<br />
<a href="http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&amp;id=2002-18006-007">http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&amp;id=2002-18006-007<br />
</a><a href="http://www.psy.lmu.de/pe-en/study/curriculum/current_courses/1b/5_schiefele.pdf">http://www.psy.lmu.de/pe-en/study/curriculum/current_courses/1b/5_schiefele.pdf</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/154/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=154&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bild 4</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>über technologie, gesellschaftlicher druck und kolumbus</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[random]]></category>

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		<description><![CDATA[zurzeit beherberge ich eine couchsurferin. sie besitzt zwar ein handy, benutzt es aber nicht, da sie die roaminggebühren sparen will. das stellt mich vor ungeahnte herausvorderungen. wie sollen wir uns irgendwo verabreden? was, wenn sie mal zuspät unterwegs ist? muss ich dann eine halbe stunde im unwissen belassend auf sie warten? ich gehe morgens aus [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=144&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zurzeit beherberge ich eine couchsurferin. sie besitzt zwar ein handy, benutzt es aber nicht, da sie die roaminggebühren sparen will. das stellt mich vor ungeahnte herausvorderungen. wie sollen wir uns irgendwo verabreden? was, wenn sie mal zuspät unterwegs ist? muss ich dann eine halbe stunde im unwissen belassend auf sie warten? ich gehe morgens aus dem haus und habe danach keine möglichkeit mehr, mit ihr kontakt aufzunehmen, und sehe sie dann halt erst abends wieder. es führt mir vor augen, wie schnell man sich an neue technologien gewöhnt. ich wäre sehr wohl bereit, mehr zeit mit ihr zu verbringen, zusammen zu essen, ihr auch mal die stadt zu zeigen etc. sie vergrössert den mehraufwand &#8211; den ich zu leisten hätte &#8211; jedoch in einem ausmass, dass ich nicht mehr bereit bin, ihn zu erbringen, schade.</p>
<p>und gestern hat mir ein freund geschildert, wie er sich gedrängt fühlt, ein smartphone zu kaufen, weil ihm so seine freunde auf whatsapp &#8211; also quasi gratis &#8211; nachrichten schreiben könnten. bis anhin müssten sie ihm sms schreiben, was ja kostenpflichtig sei. er habe deswegen ein wenig ein schlechtes gewissen.</p>
<p>diese kleine anekdoten haben mich zur vielleicht banalen erkenntnis gebracht, dass nie die technologie selbst druck auf die menschen ausübt, sondern dass es immer die gesellschaft selbst ist. wenn eine neue technologie anwendung findet und deren nutzer sich mit der zeit an dessen vorhanden gewöhnen, werden sie immer weniger bereit sein, auf den erfahrenen komfort zu verzichten. daraus folgt ein gesellschaftlicher druck neue technologien zu adaptieren. viele menschen haben hingegen angst vor neuen technologien und nicht vor deren benutzer. (wieso wäre ein sehr spannende frage auf die ich vielleicht ein andermal eingehen werde. ich glaube, es hat mit wissen über die gegenwart und wie es dazu kam, zu tun.)</p>
<p>eine neue technologie für sich macht gar nichts. findet eine neue technologie jedoch anwendung, lässt sich aus einem deterministischen weltbild argumentieren, dass diese offensichtlich ein bedürfnis befriedigt. je grösser der kreis der benutzer wird, desto grösser war also auch das bedürfnis danach in der bevölkerung vorhanden. weil man aber nicht wissen kann, was man nicht weiss, ist diese befriedigung der bedürfnisse für &#8222;aussenstehende&#8220; nicht ersichtlich. ich glaube, darauf bezieht sich auch dirk baecker, wenn er sagt, <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/28695.html" target="_blank">jedes neue medium bringt sinnüberschuss mit sich</a>. man kann im vornherein gar nicht wissen, was man alles mit einer neuen technologie machen kann. dazu fällt mir spontan das zeitalter der entdecker und <a href="http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/01/Christoph-Kolumbus" target="_blank">der mythos um kolumbus</a> ein. die seefahrer brachen in die ungewisse ferne auf, getrieben von der neugier. sind die tech-nerds, die immer das neuste gadget und die neuste app haben müssen, also die kolumbi (besser als kolumbusse) von heute? häufig implizieren innovationen viel grössere veränderungen als von den erfindern intendiert war. sie konnten sich des überschusses an sinn gar nicht bewusst sein. ich bin philosophisch wenig sattelfest, möchte hier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtsdestotrotz" target="_blank">nichsdestotrotz</a> eine assotiation mit sartre wagen. dieser meinte: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99existentialisme_est_un_humanisme#2._Die_Existenz_geht_der_Essenz_voraus" target="_blank">&#8222;die existenz geht der essenz voraus&#8220;</a>. baecker sagt dasselbe bezieht es aber auf medien, nicht?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/144/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=144&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>über die schweizer demokratie und liquid democracy</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 21:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[ich habe heute zwei freunden versucht das konzept der liquid democracy zu erklären. dabei hat sich beim vergleich zur schweizer demokratie eine parallele ergeben, die ich interessant finde. das demokratische system der schweiz lässt im vergleich zu anderen ländern sehr viel direkte demokratie zu. das ist unter anderem ein grund, wieso sich die schweizer so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=135&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe heute zwei freunden versucht das konzept der liquid democracy zu erklären. dabei hat sich beim vergleich zur schweizer demokratie eine parallele ergeben, die ich interessant finde.</p>
<p>das demokratische system der schweiz lässt im vergleich zu anderen ländern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Demokratie_in_der_Schweiz" target="_blank">sehr viel direkte demokratie zu</a>. das ist unter anderem ein grund, wieso sich die schweizer so dermassen wehren, der EU beizutreten, denn sie fürchten deren verlust oder einschränkung.</p>
<p>im grunde ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_der_Schweiz" target="_blank">das poltische system der schweiz</a> eine repräsentative demokratie, wie die der meisten länder, mit dem unterschied, dass hierzulande jeder entscheid des parlaments durch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Referendum#Schweiz" target="_blank">referendum </a>angefochten werden kann. ein referendum ist quasi das vetorecht des volkes, welches dadurch wahrgenommen werden kann, dass, wenn eine gewisse anzahl unterschriften gesammelt wurden, eine volksabstimmung erzwungen werden kann. das heisst: gefällt einer gruppe nicht, was die repräsentanten in bern für gesetze erlassen (psychologisch gesprochen: ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arousal" target="_blank">arousal</a> hoch genug; oder in den worten von peter kruse: wenn sich ein <a href="http://www.podcast.tv/video-episodes/what-s-next-scope-08-erregungswellen-in-der-politik-9881046.html" target="_blank">netzwerk in erregung versetzt</a>), haben sie die möglichkeit durch unterschriften-sammeln, ein bindendes volksvotum einzuholen. es ist also ein ständiger kampf zwischen volk und parlament vorhanden. interessensgruppen können immer mit dem referendum drohen. das parlament ist also bemüht darum, möglichst mehrheitsfähige entscheide zu fällen. es besteht ein spannendes verhältnis zwischen direkter und indirekter demokratie.</p>
<p>die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy" target="_blank">liquid democracy </a>funktionniert ähnlich, nur ist es von vornherein direkt demokratisch. in der liquid democracy kann jeder zu jederzeit sein stimmrecht wahrnehmen. alle können zu jeder entscheidung ihre stimme abgeben. fühlt sich der stimmbürger hingegen zu wenig kompetent, hat die zeit oder lust nicht (psycholgisch gesprochen: ist das arousal zu niedrig), so kann er seine stimme in einem themenbereich an eine person seiner wahl delegieren.</p>
<p>die ansätze sind ähnlich. beide systeme sind eine mischung aus direkter und indirekter demokratie. sie unterscheiden sich jedoch dahingehend, dass liquid democracy zuerst direkt demokratisch ist, und nur wenn man seine stimme &#8211; aus was für gründen auch immer &#8211; nicht abgeben will, diese delegiert werden kann. in der schweiz ist die demokratie zuerst repräsentativ. nur wenn das volk unzufrieden ist, kann es eine direkte einflussnahme bewirken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/135/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/135/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=135&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>über nachrichtenkonsum und ein neues rss-format</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kontrolle]]></category>
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		<description><![CDATA[es scheint en vogue zu sein, sich programme zu wünschen und manchmal denke ich mir, ich sollte noch ein informatikstudium anhängen, da es einfach viel gestaltungsräume mit sich bringt. wenn ich meinen nachrichten konsum betrachte, dann fällt mir auf, dass ich verschiedene kanäle für verschiedene inhalte und funktionen benutze. twitter ist bei mir viel mehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=116&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es scheint en vogue zu sein, sich programme zu wünschen und manchmal denke ich mir, ich sollte noch ein informatikstudium anhängen, da es einfach viel gestaltungsräume mit sich bringt.</p>
<p>wenn ich meinen nachrichten konsum betrachte, dann fällt mir auf, dass ich verschiedene kanäle für verschiedene inhalte und funktionen benutze. twitter ist bei mir viel mehr durch meine interessen gesteuert als z.b. facebook. im rss reader verwende ich thematisch sortierte ordner, um je nach bedürfnis das neuste aus einem feld aufarbeiten zu können.</p>
<p>ich wünschte mir aber einen &#8222;reader&#8220; für alles. dies müsste meiner ansicht nach mit einem neuen, konfigurierten rss-format möglich sein, welches eine eingebettete tag-funktion und einen arousal-parameter bietet. durch die tag-funktion könnte erstens jede nachricht in einen semantischen raum gesetzt werden. dies würde eine individuelle filtrierung vereinfach und es mir ermöglichen, z.b. die nachrichten von person X (sender) nur um den themenbereich Y, W, K &amp; D zu lesen. je besser die nachrichten getaggt sind, desto genauer lassen sie sich filtern. die person X könnte ihre nachrichten auch mit verschiedenen weiteren &#8222;funktionellen&#8220;-eigenschaften (im gegensatz zu content) versehen wie z.b. &#8222;linkempfehlung&#8220;, &#8222;analyse&#8220; oder &#8222;persönliches&#8220;. zweitens würde durch einen arousal parameter dem leser die möglichkeit gegeben, die filtrierung nach wichtigkeit einzustellen. das arousal könnte durch die anzahl tweets, likes, +1s etc oder durch ein neuartiges bewertungssystem ermittelt werden. wichtig ist nur, dass nicht der absender für den arousal parameter verantwortlich ist, sondern die lesende masse.</p>
<p>wieviel metainformationen braucht man mehr? keine würde ich behaupten. ein solches format würde es entwickler ermöglichen rss-reader zu entwickeln, welche perfekt auf den universalen nachrichtenkonsum zugeschnitten wären. ich könnte vor jeden absender einen semantischen und einen wichtigkeitsfilter setzen. ich könnte alle nachrichten, die mit &#8222;persönlich&#8220; getaggt wurden, ausblenden, oder eben nur die persönlichen und wichtigen mit vielleicht über 8 von 10 arousalpunkten anzeigen lassen. und das allerbeste: der inhalt wäre dezentral. jeder könnte von jedem server senden, vorausgesetzt er benutzt dieses format. es könnten verschiedene reader entwickelt werden mit verschiedenen algorithmen (was kommt auf die frontpage etc.), die für nerds auch individuell einstellbar wären.</p>
<p>was meint ihr?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adrianoesch.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adrianoesch.wordpress.com/116/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=116&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>über produktion, kreation und evolution</title>
		<link>http://adrianoesch.wordpress.com/2011/10/26/uber-produktion-kreation-und-evolution/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[copyright]]></category>
		<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ausgehend von der frage, was ist eine kopie und worin liegt der wert eines produkts, haben sich ein paar halbgegorene gedanken ergeben, die ich hier präsentieren möchte. eine schöne einführung und übersicht in die geschichte der kopie gibt&#8217;s übrigens von dirk vongehlen zu lesen. ebenso kommt immer wieder interessantes von leonhard busch und marcel weiss. ich habe im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=77&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ausgehend von der frage, was ist eine kopie und worin liegt der wert eines produkts, haben sich ein paar halbgegorene gedanken ergeben, die ich hier präsentieren möchte. eine schöne<a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/mashup/" target="_blank"> einführung und übersicht in die geschichte der kopie</a> gibt&#8217;s übrigens von <a href="https://twitter.com/#!/dvg" target="_blank">dirk vongehlen</a> zu lesen. ebenso kommt immer wieder interessantes von <a href="https://twitter.com/#!/leonidobusch">leonhard busch</a> und <a href="http://www.neunetz.com/category/urheberrecht/" target="_blank">marcel weiss</a>.</p>
<p>ich habe <a href="http://adrianoesch.wordpress.com/2011/05/30/uber-copyright-in-der-digitalen-welt/" target="_blank">im vorigen post zu copyright in digitalien</a> anhand eines beispiels versucht, die notwendigkeit des kopierschutz&#8217; theoretisch zu entfernen. denn was macht ein tshirt-produzent? worin liegt der unterschied zwischen produkt und kopie? die sogenannte produktionsstätte ist doch nichts anderes als eine kopiermaschine. es werden tausende shirts anhand einer &#8222;blaupause&#8220; gefertigt. worin liegt also der unterschied zwischen produzieren und kopieren? beiden akten geht der akt der kreation voran. beide vervielfältigen das &#8222;original&#8220;. die kopie wird irgendwie zum produkt und eben doch nicht. jedoch braucht es in digitalien keine zentralen &#8222;produktionsstätte&#8220; mehr. produziert wird dort, wo konsumiert wird. der konsument wird zum produzent. das digitale produkt muss also nicht mehr geschützt werden, die kopie ist ihr ebenbürdig. was es zu fördern gilt, ist die kreation.</p>
<p>ein blick in die biologie, zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins" target="_blank">dawkins</a> und sex.</p>
<p>vergleicht man die kreation in der biologischen evolution und der kulturellen evolution, wie diese in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Memetik" target="_blank">memetik </a>betrachtet wird, ergeben sich viele parallelen. bei asexueller fortpflanzung wird das identische gengut weitergegeben. es wird kopiert. variation entsteht nur durch mutation. veränderungen passieren nur sehr langsam. der geschlechtliche austausch von genmaterial hingegen führt jedesmal zu einer neuen dna. es wird dna kreiert. dadurch entsteht schnell eine grosse diverstität an lebewesen, die in gegenseitiger konkurrenz stehen. die evolution wird viel schneller vorangetrieben, weil mehr varianz und selektion besteht. die wahrscheinlichkeit, dass ein lebewesen besser an die umgebung angepasst ist, wird durch die grössere diverstität höher.</p>
<p>übertragen auf die kulturelle evolution, könnte man einer theoretisch isolieterten kultur (stammeskulturen?) eine nicht-geschlechtliche weitergabe der kultur-DNA zuordnen. sie verändert sich nicht oder nur sehr langsam (was wäre analog den mutationen?). neue kulturen entstehen vorallem dort, wo sich kulturen überschneiden, wo sie sich gegenseitig inspierieren, wo ideen vermischt werden. erst durch die vermischung der kulturellen dna, also der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Memetik" target="_blank">meme</a>, entstehen neue meme. es setzt sich die kultur durch, die am meisten anhänger findet. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OLHh9E5ilZ4" target="_blank">&#8222;when ideas have sex&#8220;</a>, lautet ein vortrag von <a href="http://www.rationaloptimist.com/" target="_blank">matt ridley</a>, der mir viel input brachte. wenn man will, kann man die globalisierung (und damit meine ich nicht in erster linie die globale wirtschaft) als globalen gangbang der kulturen sehen. genauso wie&#8217;s auf der ganzen welt chinesische restaurants gibt, kann man in <a href="http://www.dubaicityinfo.com/cityguide/press_news_3749.aspx" target="_blank">dubai ein &#8222;chäsfondue&#8220; bekommen</a>. quasi kultursex, da ideen in einen neuen kulturellen kontext gesetzt werden, sich somit gegenseitig zu neuen kreationen inspirieren können.</p>
<p>das neue baut immer auf altem auf. damit alte meme verbreitet werden, müssen sie kopiert werden können. ohne kopie, keine kreation. um überhaupt von radiohead beeinflusst werden zu können, muss ich erst die möglichkeit haben, sie kennen zu lernen, also ihr album zu kopieren.</p>
<p>bis anhin wurde versucht, die kreation zu fördern, indem man die kopie geschützt hat. das kann durchaus dadurch legitimiert werden, dass die kreatoren doch auch von ihrer kreation leben können sollen. wenn sich aber eine kultur entwicklen kann, welche das freie kopieren zulässt und in welcher trotzdem genug anreiz zur kreation besteht, würden sich automatisch enorm viel mehr einflussmöglichkeiten ergeben, da die anzahl inspirationsquellen nicht mehr von der finanziellen situation abhängt. ich bin davon überzeugt, dass diese kultur unglaublich viel mehr kreation mit sich bringt. und wer meint, ohne kopierschutz gäbe es keinen anreiz mehr, etwas zu kreieren, der sollte sich mit intrinsischer motivation auseinandersetzen. gerade im geistigen scheint <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc" target="_blank">eine materielle belohnung zu schlechteren ergebnissen zu führen als z.b. anerkennung</a>. ebenso scheinen <a href="http://psycnet.apa.org/journals/bul/125/6/627/" target="_blank">materielle belohnungen einen negativen einfluss auf die intrinsische motivation </a>zu haben. auch deuten gegenwärtige trends eher auf <a href="http://www.eurozine.com/articles/2011-07-01-dobusch-en.html" target="_blank">eine zunahme an kreation</a> als deren abnahme hin, obwohl das urheberrecht so viel gebrochen wird wie noch nie.</p>
<p>die digitalökonomie wird eben nicht mit die verknappung der güter beschäftig sein, wie <a href="http://postdramatiker.de/blog/2010/08/03/digitalokonomie-versus-nationalokonomie-erste-hypothese/">es postdramatiker vorschlägt</a>. wenn sich eine kultur der freien kopie entwickeln kann, wie wir sie in den anfängen bereits <a href="http://creativecommons.org/weblog/entry/20870" target="_blank">bei creative-commons-lizenzen sehen können</a>, die zugleich auch zunehmend qualität hervorbringt, wird diese dominierend werden, weil sie im gegenzug zur &#8222;verknappungsökonomie&#8220; schneller und ohne grossen aufwand verbreitet werden kann. eine &#8222;digitalökonomie&#8220; wird bestrebt sein, finanzielle modelle zu entwickeln, die eine vergütung trotz der freigabe des &#8222;produkts&#8220; ermöglicht.</p>
<p>es sollte also unser momentanes bestreben sein, die kopie so wenig wie möglich zu verhindern und neue anreize für kreation zu suchen. derzeit wird hingegen genau <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/4931-tonaufnahmen-in-der-eu-laenger-geschuetzt.php" target="_blank">das gegenteilige unternommen.</a></p>
<p>ein gedankenspiel. was wäre, wenn alle musik kostenlos verfügbar wäre, aber alle, die sich platten gekauft hätten, das geld trotzdem den künstler zukommen lassen würden. niemand hätte weniger und alle hätten mehr. natürlich geht das nicht so einfach, der mensch ist egoistisch und so. und trotzdem haben sich bereits verschiedenste kulturtechniken entwickelt, die gegen ein rein egoistisches menschenbild sprechen. die menschheit profitiert in grossem masse, wenn wir kooperieren. hier nochmals der verweis auf <a href="http://www.thersa.org/events/audio-and-past-events/2011/supercooperators-the-mathematics-of-evolution,-altruism-and-human-behaviour" target="_blank">den vortrag martin nowaks</a>, der das ganze versucht mathematisch zu belegen. voraussetzung für kooperation sind jedoch eine gewisse empathie, eine gemeinsame soziale identität.</p>
<p>leuten, die angst haben, es gäbe keine kreationen mehr, wenn das geistige eigentum nicht mehr geschütz sei, frage ich jeweils, ob denn die kreation für sich keinen wert hat, sondern nur das produkt? hat der mensch nicht eine unglaubliche neugier? würden nicht unzählige radiohead fans schnell ein paar nötchen locker machen, wenn sie wüssten, es würde für ein neues album benötigt, also crowdsourcing? natürlich haben es unbekannte bands schwieriger das vertrauen ihrer potentiellen hörer zu bekommen, aber ist das denn heute anders? wie schwierig ist es denn für neue bands, einen vertrag bei einem plattenlabel zu bekommen? den vorwurf, beim crowdsourcing kaufe man die katze im sack, ist nicht ganz gültig, da man ein album auch erst nach dem kauf richtig kennen lernt. teasers etc. lassen nur eine ahnung auf den inhalt zu. eine ahnung kann man aber auch durch das betrachten der entwicklung einer band bekommen. und bands dürften sich ruhig auch ein bisschen bemühen, die kreation einer neuen platte gut zu verkaufen, in dem sie sie gut einbinden etc.</p>
<p>die beschriebenen veränderungen lassen sich am besten in er musikbranche beobachten, da durch das mp3 diese früh digitalisiert wurde. vielen anderen formaten wird es noch gleich ergehen.</p>
<p>eine letzte analogie. die wissenschaft hat ja die innovation quasi institutionalisiert. und genau in der wissenschaft ist die kopie eines mems mit angabe des autors &#8211; also das zitat &#8211; das wichtigste werkzeug überhaupt. die angabe des urhebers ist darum so wichtig, weil so <a href="http://differentia.wordpress.com/2011/10/12/der-verzicht-auf-den-urheber/" target="_blank">gedankengänge – der prozess der kreation – nachvollzogen werden können</a>. gleichzeitig wird auch der mythos des genies und des originals entlarvt. und wie wird die institution der innovation finanziert? es wird nicht das wissenschaftliche ergebnis vekauft. geld fliesst durch vertrauensvorschüsse vorallem seitens des staats – analog dem plattenlabel, welches vorschüsse für albumproduktionen vergibt. ist nicht die abschaffung unnötiger mittelmänner ein grundphänomen des internets? wieso soll nun dieser vertrauensvorschuss also nicht auch durch die fans getragen werden können? und genau das meinte ich im letzten post mit der aussage, die produktion wird zum produkt, wobei ich nun präziserien möchte: die kreation wird zum produkt. auch jeff jarvis ist kürzlich in einem blogpost auf folgendes fazit gekommen: «<a href="http://www.buzzmachine.com/2011/10/24/book-as-process/" target="_blank">The process becomes the product.</a>»</p>
<p>ich kenne mich wenig aus in der memetik, biologie und anderen angesprochenen bereichen. ich habe nur versucht, verschiedene parallelen und vergleiche zu ziehen, wie ich sie sehe. ich warte also bereits auf widerspruch und bin auch für sprachliche/textliche kritik dankbar.</p>
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		<title>über den sog. &#8222;kontrollverlust&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 13:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adrianoesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[internet & gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kontrolle]]></category>

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		<description><![CDATA[ein weiteres interessengebiet im zusammenhang mit der veränderung der gesellschaft durch das internet ist der sog. &#8222;kontrollverlust&#8220;. und da ich nun mein eigenes blog habe, war ich motiviert, zu versuchen, meine sichtweise mal einigermassen ordentlich auszuformulieren und zu begründen, obwohl noch immer unter prüfungsstress. ein anderer grund für diesen text war, dass sich meine sichtweise [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adrianoesch.wordpress.com&amp;blog=23587607&amp;post=45&amp;subd=adrianoesch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein weiteres interessengebiet im zusammenhang mit der veränderung der gesellschaft durch das internet ist der sog. &#8222;kontrollverlust&#8220;. und da ich nun mein eigenes blog habe, war ich motiviert, zu versuchen, meine sichtweise mal einigermassen ordentlich auszuformulieren und zu begründen, obwohl noch immer unter prüfungsstress. ein anderer grund für diesen text war, dass sich meine sichtweise von gängigen unterscheidet, da ich in den veränderungen vielmehr eine umverteilung der kontrolle als deren verlust sehe. hier also mein plädoyer für diese ansicht.</p>
<p>als erstes halt ich es für wichtig, zwischen zwei verschiedenen arten von beobachbarem kontrollverlust zu unterscheiden, da sie sich auf unterschiedlichen ebenen abspielen. diese wären erstens die individuelle ebene und damit verbunden die verlorene kontrolle über privaten daten. und zweitens ist ein kontrollverlust auf institutioneller ebene sichtbar. ich lasse die genauere beschreibung dieser arten von kontrollverlust erstmal weg, da sie bereits in grossem masse erfolgte (siehe <a title="blog - spackos" href="http://blog.spackeria.org/" target="_blank">spackeria</a>, <a title="spiegel - lobo - kontrollverlust" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,756706,00.html">lobo</a>, <a title="ctrl-verlust - blog - mspro" href="http://ctrl-verlust.net/" target="_blank">mspro</a> etc.) und gehe weiter zur beschreibung der kontrolle als ein urmotiv menschlichen handelns.</p>
<p>kontrolle ist macht. wer etwas unter kontrolle hat, hat die macht darüber. <a title="wiki - david mcclelland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_McClelland" target="_blank">david mcclelland</a> postulierte in den 60er jahren ein modell der <a title="wiki - quellen der intr und extr motivation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation#Quellen_der_intrinsischen_und_extrinsischen_Motivation" target="_blank">drei grossen motive</a>, wobei das machtmotiv zusammen mit dem zugehörigkeits- und leistungsmotiv als die drei grundmotive menschlichen verhaltens angesehen werden. (hinweis auf das wort ohnmacht auch im zusammenhang mit dem <a title="zeitung - ohnmacht wutbürger" href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.premiere-buehne-frei-fuer-den-wutbuerger.ff8712fa-8447-4a0d-94f1-6b22815289a3.html" target="_blank">begriff wutbürger</a>.)</p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/d/d8/Grundmotive_nach_McClelland.png/800px-Grundmotive_nach_McClelland.png"><img class="alignnone" title="grundmotive nach mcclelland" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/d/d8/Grundmotive_nach_McClelland.png/800px-Grundmotive_nach_McClelland.png" alt="" width="560" height="420" /></a></p>
<p>menschen sind kontrollsüchtig. ich möchte hier die konnotation der macht als &#8216;kontrolle über andere menschen&#8217; abschwächen und die allgemeine bedeutung als &#8216;kontrolle über die umwelt&#8217; hervorheben. der &#8216;macht über andere&#8217; widersetzt sich die emphatie (dazu vielleicht mal ein extra text, hier der verweis auf das berühmte <a title="youtube - toward an empathic civilisation" href="http://www.youtube.com/watch?v=l7AWnfFRc7g" target="_blank">rsa-animate video</a>). einer der grössten unterschiede zwischen den tieren und dem menschen ist, dass der mensch versucht seine umwelt zu beeinflussen, so dass sie ihm möglichst dienlich ist. der schritt zur <a title="wiki - prähistorische feuernutzung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer#Pr.C3.A4historische_Feuernutzung" target="_blank">feuerhaltung</a> ist z.b. ein wichtiger schritt zur menschwerdung, wobei das feuer hier als kontrolle der temperatur gesehen werden kann. ein modernes, vielleicht bildlicheres beispiel für kontrolle der umwelt wäre die einflussnahme auf das wetter wie z.b. in <a title="nzz - china wetterkontrolle olympia" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/china_kontrolle_wetter_olympia_1.752146.html" target="_blank">china bei den olympischen spielen</a> oder im thurgau (CH) bei <a title="wetterkontrolle hagel thurgau" href="http://www.hagelinformation.de/themen/hagelraketen/index2.php" target="_blank">hagelalarm gegen ernteschäden</a>. nahezu jede technick dient der kontrolle der umwelt. das auto als ein weiteres beispiel dient der kontrolle über meinen standort. womit wir beim nächsten punkt angelangt wären.</p>
<p>kontrolle bedeutet freiheit. freiheit in dem sinne, dass es einem die möglichkeit gibt, sich selbst zu verwirklichen. hier ein verweis auf <a title="wiki - maslow bedürfnispyramide" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnispyramide" target="_blank">maslows bekannte bedürfnispyramide</a>, wo er die selbstverwirklichung als die letzte von fünf aufeinander aufbauenden bedürfnisstufen sieht. selbstverwirklichung, was mit individualität und talententfaltung umschrieben werden kann, ist jedoch nur mögich, wenn man die freiheit dazu hat. durch die erfindung des autos veränderte sich der radius der erreichbaren orte explosionsartig und durch das flugzeug noch viel mehr. heute kann ich im gegensatz zu früher selber entscheiden, wo ich mein leben leben will. ich möchte das hier als eine art geographische kontrolle verstehen, die mir eine grössere freiheit gibt, mich dort auzuhalten, wo ich will – sehr individuell.</p>
<p>wieso sollten nun also die menschen zulassen, dass sie die kontrolle verlieren? alle reden von &#8222;kontrollverlust&#8220;, dabei strebt der mensch doch seit jeher nach kontrolle. schon immer versuchte der mensch sich der umwelt zu bemächtigen und soll dies nun auf einmal aufgeben? und seit so viele darüber schreiben, gilt das argument, dass er sich dessen eben nicht bewusst sei auch nicht mehr. nicht nur die<a title="blog - spackos" href="http://blog.spackeria.org/"> spackos</a> (ich liebe euch für diesen namen) von nebenan haben davon kenntnis genommen, sogar <a title="zeit - kontrollverlust" href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-06/facebook-kontrollverlust">in massenmedien</a> wird mittlerweile vom &#8222;kontrollverlust&#8220; berichtet.</p>
<p>meine these: ob verlust oder gewinn ist eine frage der perspektive. klar kann man ein verlust der kontrolle über private daten im netz als kontrollverlust betrachten. man könnte jedoch den gleichen vorgang als kontrollgewinn betrachten, wenn man sieht, dass dadurch indirekt sich jeder seine informationelle umgebung gestalten kann. wenn alle daten frei sind, hat jeder die kontrolle darüber, welche information er zu sich lässt und welche nicht (mspro nennt dies <a title="mspro - query" href="http://www.ctrl-verlust.net/die-institution-und-der-damon/">queryöffentlichkeit</a>). und genau das passiert doch momentan. twitter funktionniert ja nur, weil alle tweets öffentlich sind. und facebook kann mir meinen friend-feed auch nur zusammenstellen, wenn meine freunde verschiedene sachen liken und so mit mir teilen (über die gründe der herausgabe privater daten ist ein anderer text in bearbeitung). ähnlich sieht die entwicklung bei der institutionellen macht aus. viele regierungen merken momentan, dass die bürger nicht mehr einfach regiert werden wollen (siehe arabischen revolten, spanien aber auch stuttgart). wieso soll ich eine solche regierung wollen, wenn ich meine, es selber besser zu wissen als diese, oder zumindest jemand besseres für mich sprechen lassen könnte, und nicht nur alle vier jahre das schlechtere übel wählen zu dürfen? (unbedingt das kürzlich erschienene<a title="taz - interview - peter weibel" href="https://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/das-internet-ist-perfomativ/" target="_blank"> interview mit peter weibel</a> lesen). informationsinstitutionen wie zeitungen oder fernsehsender laufen die kunden davon, weil sich immer weniger leute vorschreiben wollen, was sie zu sehen oder zu lesen haben. wieso soll ich eine zeitung abonnieren, wenn ich mir mein individuelles interesse via twitter in einem noch nie dagewesenen masse befriedigen kann? sind es nicht diese machtansprüche des &#8222;volkes&#8220; die den &#8222;kontrollverlust&#8220; antreiben? womit wir beim problem des begriffs sind.</p>
<p>mspro erklärte in <a title="mspro - kommentar" href="http://www.ctrl-verlust.net/die-institution-und-der-damon/#comment-514">einem kommentar</a>, dass der begriff &#8222;kontrollverlust&#8220; vielleicht eher als diffuser titel des vorgangs im allgemeinen zu verstehen sei. ich möchte dem widersprechen, da ich denke, dass diese bennenung einen falschen urpsrung impliziert und somit der entwicklung nicht mehr gerecht wird. oder gibt es andere erklärungsmodelle, wieso plötzlich alle menschen sich ihrer kontrolle berauben lassen sollten? wer den vorgang des sog. &#8222;kontrollverlusts&#8220; als umverteilung der kontrolle sieht – vielleicht als machtverschiebung – und dadurch die gewinne der individuellen kontrolle über sein umfeld anerkennt, kann darin auch einen gewinn an freiheit sehen, also einen emanzipatorischen vorgang.</p>
<p>und um dem schluss ein wenig das pathos zu nehmen, bitte ich hier um gegenargumente.</p>
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